Aktuelles

Endlich wieder Präsenz-Seminare

Die Mediengruppe der Seminargruppe 2 des Freiwilligen Sozialen Jahres möchte uns heute wieder einen kleinen Einblick in die aktuelle Seminararbeit geben. Während der Corona-Pandemie konnten diese leider nur online stattfinden. Somit wurde die zweite Seminarwoche Anfang März auch noch in digitaler Form durchgeführt. Doch seit Ende März finden Seminare endlich wieder von Angesicht-zu-Angesicht statt.

Schaut und lest selbst, wie die FSJ’ler*innen die letzten Seminartage erlebt haben:

2. Seminarwoche_SG 2

Seminartage im April_SG 2

MEIN FSJ

Die Jugendlichen des diesjährigen FSJ-Jahrgangs haben nun schon etwas mehr als die Hälfte Ihrer FSJ-Zeit hinter sich. Johanna hat bereits nach sechs Monaten ihr FSJ beendet. Warum und welche Erfahrungen sie in der kurzen Zeit gemacht hat, berichtet sie hier:

Mein FSJ

Warum hab ich mich überhaupt dazu entschieden ein Freies Soziales Jahr zu machen? Erstmal wusste ich nicht, was für eine Ausbildung ich machen wollte. Als ich dann nach Möglichkeiten suchte, was man vorerst machen könnte, stieß ich auf die Option „FSJ“. Das passte mir sehr gut, da ich immer im Krankenhaus arbeiten, anderen helfen, sie pflegen wollte. Also hab ich mich beworben und gemeinsam entschieden wir uns, dass ich meinen Einsatz in der Kurzzeitpflege machen würde.
Um ehrlich zu sein hatte ich keine Ahnung was mich so wirklich erwarten würde, aber es stellte sich schnell heraus, dass ich großes Glück mit meiner Einsatzstelle hatte. Sie nahmen mich sofort auf und zeigten mir was Pflege bedeutet, was für einen Spaß man bei der Arbeit haben kann, trotz dem großen Stress.
Vorerst war ich nur im Frühdienst eingesetzt, wo ich beim Waschen, Essen austeilen,
Betten desinfizieren und noch vielem mehr, geholfen habe und dann auch vieles alleine
machen durfte. Nach einiger Zeit war ich dann auch mal im Spätdienst dabei, wo ich das erste mal eine Gruppenbeschäftigung machen sollte. Das war erst mal schwierig, da wir so viele verschiedene Patienten hatten. Einige hatten gar keine Lust, mit anderen konnte man super „Mensch ärgere dich nicht“, Memory oder verschieden Ratespiele spielen. Manche Patienten wollten auch nur ein Stück auf dem Gelände laufen gehen bzw. mit dem Rollstuhl gefahren werden.
Mit der Zeit hatte ich mich richtig eingelebt und richtigen Spaß an der Arbeit. Es ist
unglaublich wie viele verschiedene Menschen bzw. Persönlichkeiten ich in einem halben Jahr kennengelernt habe.
Genau diese Erfahrungen brachten mich dazu, mich für eine Ausbildung als Pflegefachkraft zu bewerben, welche ich dann, eher als erwartet, im März beginnen konnte.
Die Dinge, die ich lernen durfte, auch in den Seminaren, die ja leider größtenteils online
waren, und in der Einsatzstelle, haben mir viel mitgegeben – Gutes und Schlechtes. Sie werden mir im weiteren Leben eine große Unterstützung sein.
Ich würde jedem, der noch nicht so richtig weiß was er nach der Schule mit sich anfangen soll, ein FSJ empfehlen. Selbst wenn es nicht das Richtige für einen ist,  im Kindergarten oder Krankenhaus etc. zu arbeiten, auch das ist eine wichtige Erfahrung.
Ich bin sehr glücklich über meine Zeit im FSJ und alles was ich in der Zeit erleben durfte. Ich würde mich immer wieder so entscheiden.

Eure Johanna

Wir suchen Sie!

Sie haben Lust auf eine abwechslungsreiche, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit mit jungen Menschen, bei der Sie Ihren Arbeitsalltag mit Ihren fachlichen Kompetenzen und kreativen Ideen aktiv mitgestalten werden? Dann sind Sie in unserem Team genau richtig!

Die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH ist ein in Sachsen anerkannter Träger für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und den Freiwilligendienst aller Generationen (FdaG).

Für den Bereich „Mensch für Mensch“ mit Sitz in Rochlitz suchen wir

ab 01.08.2022 einen

pädagogischen Mitarbeiter (m/w/d)

in Teilzeit für die Begleitung der Teilnehmer*innen im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Ihre Aufgaben:

  • individuelle pädagogische Begleitung der jungen Menschen im FSJ
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Bildungsseminaren (Bildungstage, 5-tägige Übernachtungsseminare, Onlineseminare)
  • Begleitung und Unterstützung gruppendynamischer Prozesse
  • enge Zusammenarbeit mit Einsatzstellen und Kooperationspartnern
  • Beteiligung an der Öffentlichkeitsarbeit des Trägers (z.B. Berufsmessen, Social Media)
  • vielfältige analoge und digitale Verwaltungstätigkeiten (z.B. Aktenpflege, Statistiken, Berichtswesen, konzeptionelle Arbeit)

Ihr Profil:             

  • abgeschlossenes Studium in Sozialpädagogik/Sozialwesen (Diplom, Bachelor, Master) oder ein vergleichbarer Abschluss mit einschlägiger Berufserfahrung in der Jugendarbeit/Jugendbildung
  • persönliche, soziale und fachliche Kompetenzen im Umgang mit jungen Menschen und Kooperationspartnern
  • persönliche Berührungspunkte bzw. Erfahrungen mit dem Freiwilligendienst sind wünschenswert
  • Verständnis für verwaltungstechnische Aufgaben, sicherer Umgang mit PC und MS-Office-Programmen
  • Mobilität und Flexibilität

Wir bieten Ihnen:

  • einen Arbeitsplatz mit einer spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeit in einem kollegialen Team
  • Vereinbarung von flexiblen Arbeitszeiten
  • eine betriebliche Gesundheitsförderung
  • eine leistungsgerechte Bezahlung nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) mit den üblichen Sozialleistungen einschließlich Altersversorgung
  • eine strukturierte Einarbeitung
  • Prämiensystem bei der Anwerbung von Personal
  • eine weiterbildungsfördernde Unternehmensphilosophie

Erste Fragen beantwortet Ihnen gern die Leiterin des Bereiches „Mensch für Mensch“, Lindenallee 6, 09306 Rochlitz, Frau Wallukat-Samtleben unter Tel.: 03737 787 5351 oder melanie.wallukat-samtleben@lmkgmbh.de.

Weitere Informationen zu unserem Träger erhalten Sie auf unserer Homepage www.freiwillig-sozial-engagiert.de oder www.lmkgmbh.de

 

Druckversion der Stellenausschreibung: http://www.freiwillig-sozial-engagiert.de/?attachment_id=2974

 

Eine FSJ-Zeit geht zu Ende…

Einige unserer Teilnehmer*innen im Freiwilligen Sozialen Jahr haben ihr FSJ Ende Februar beendet. Sei es, weil sie nach einem halben Jahr bereits eine andere Perspektive in Aussicht hatten oder ein bereits verlängertes FSJ nach 18 Monaten dennoch zu Ende ging.

Trotz der unterschiedlichen Verweildauer hat das FSJ bei den Jugendlichen seine Spuren hinterlassen.

Welche besonderen Ereignisse sie erlebt haben lest ihr hier:

 

„Meine besonderen Ereignisse waren die Ausflüge, die wir mit den Vorschülern unternommen haben, um ihnen einen schönen Abschied vom Kindergarten zu ermöglichen. Mit den Vorschülern waren wir beim Minigolf in Flöha, in der Bibliothek in Flöha und es gab auch eine Abschiedsfeier an der Sommerrodelbahn in Augustusburg.“ (Yannick, 20, Kindertagesstätte „Buddelfink“ in Erdmannsdorf)

„Das Kennenlernen von Kindern mit verschiedenen, teils schweren Krankheiten, hat mich anfangs sehr betroffen gemacht. Gerade wenn diese dann die Schule wechseln müssen, da es ihnen bei uns nicht mehr möglich war. Ein besonders schönes Ereignis war es für mich persönlich auch immer, wenn man den Kindern etwas beibringen konnte und dann ihre Freude zu sehen, etwas neues zu können.“ (Leonie, 20, Lernförderschule „Schule am Taurastein“ in Burgstädt)

„Der erste Tag in meinem FSJ war mein besonderes Ereignis. Ich hatte einen sehr guten Start und wurde auf meiner Station super aufgenommen. Mir wurde alles genaustens erklärt und ich hatte insgesamt sehr viel Spaß. Gleichzeitig konnte ich dadurch nette Kollegen kennenlernen und mich mit denen über den Beruf austauschen. Interessant und besonders war für mich auch, als ich zum ersten Mal ein Leichnam sah. Die Kollegen haben mir alles erklärt, was mit der Person dann passiert und woran sie gestorben ist. Zudem durfte ich sie mit in die Prosektur bringen. Anfangs hatte ich Angst davor, jemals eine Leiche zu sehen, allerdings habe ich mit dieser Erfahrung meine Angst überwunden und mittlerweile ist es gar kein Problem mehr.“ (Till, 16, Sana Klinikum Borna)

„Mein erstes besonderes Ereignis war auf jeden Fall der Tag, als ich den Chefarzt meiner Station fragte, ob ich bei einer Operation zuschauen darf und er lächelnd „Aber natürlich!“ sagte. Eine Woche später stand ich, komplett angezogen wie eine OP-Schwester und mit etwas Abstand, neben ihm und hörte aufmerksam zu was er mir erklärte. Einige Male durfte ich mir auch, mit verschränkten Armen und viel Abstand zu den sterilen Instrumenten und auch zum Chefarzt, das Hüftgelenk und den Fortschritt der Operation genauer anschauen. Fragen durfte ich immer stellen und wurden auch sehr umfangreich vom Chefarzt beantwortet, auch wenn er ab und zu vergaß, dass ich noch keine Fachbegriffe kannte, sah er es mir wohl an und erklärte mir die Fachbegriffe etwas genauer, sodass ich es verstand. Von da an habe ich gemerkt, es lohnt sich zu fragen, auch wenn es nur eine einfache Frage ist. Es gibt immer jemanden, der sie einem verständlich erklärt. So kam es auch, dass ich den Chefarzt wieder fragte, ob ich bei einer OP dabei sein darf und er ja sagte. So kam es auch zu einem weiteren besonderen Ereignis. Und zwar das ich diesmal nicht nur bei der Operation zu sehen durfte, sondern ich durfte auch kurz ein kleines bisschen mithelfen.“ (Lisa, 21, Landkreis Mittweida Krankenhaus)

„Es gibt für mich tatsächlich jetzt nicht die eine Situation, das eine besondere Ereignis, sondern für mich war die ganze Zeit mit ihren vielen kleinen Momenten einfach besonders. Sei es Fortschritte bei den Patienten oder sich selbst zu bemerken oder einfach nur in ein Gespräch zu kommen und zu sehen wie sich Patienten freuen, wenn man zum Dienst kommt. Für mich war es am Schönsten, es zu schaffen, Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und viel gemeinsam gelacht zu haben. Damit die teilweise nicht so angenehme Zeit, Wochen von zu Hause weg zu sein oder Tage mit nicht so guter Laune, gerade für die kleinen Patienten, vielleicht ein bisschen besser gemacht zu haben, auch wenn es nur minimal war.“ (Friederike, 17, KLINIK BAVARIA Zscheckwitz)

Das FSJ ist für uns alle eine bereichernde Erfahrung gewesen, welche viele positive Erlebnisse gebracht hat, aber uns auch vor neue Herausforderungen stellte. Diese trugen dazu bei über uns selbst hinauszuwachsen und neue Fähigkeiten zu erlernen.

Abschließend lässt sich sagen, dass ein FSJ eine gute Möglichkeit darstellt für seine Zukunft zu lernen, herauszufinden was einem liegt und im besten Fall dazu führt eine Vorstellung zu gewinnen, wo man im Leben hin möchte.

…und wer noch mehr über die FSJ-Zeit der fünf ehemaligen FSJ-ler*innen lesen möchte, öffne das folgende Dokument: Freiwillig Sozial? JA! Mein Weg durch meine FSJ-Zeit

Landessprecher*innen-Wahl im Freiwilligen Sozialen Jahr

Im Dezember fand das erste Online-Treffen aller gewählten Sprecherinnen und Sprecher im neuen Durchgang im Freiwilligen Sozialen Jahr statt. An der Wahl zu acht Landessprecher*innen nahm Sophie teil, die aktuell bei unserem Träger ihr FSJ im Krankenhaus in Mittweida absolviert…und sie wurde gewählt!

Hey Leute,                                                                       

ich bin Sophie Hammer. Ich wurde dieses Jahr zu einer der acht Landessprecher*innen von Sachsen gewählt. Wir vertreten die etwa 2400 Freiwilligen in Sachsen und arbeiten gemeinsam an Themen, die den Freiwilligendienst betreffen. Aber warum habe ich mich überhaupt beworben?

Obwohl mir mein FSJ sehr gefällt, wurde mir schnell klar, dass es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt. Mir ist vor allem aufgefallen, dass noch zu wenige Einrichtungen über den Freiwilligendienst informiert sind. Zum Beispiel gibt es in Kinos häufig Schüler- oder Studentenrabatt, aber selten ließt man etwas von einem „Freiwilligenrabatt“. Ihr könnt übrigens auf https://www.fuer-freiwillige.de/ nachsehen, in welchen Einrichtungen es Vergünstigungen gibt.

Als Landesssprecher*in bekommt man die Chance an solchen Problemen aktiv mitzuarbeiten, also habe ich mich beworben. Zu meinem Glück wurde ich gewählt. Jetzt bin ich zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Zur Zeit kümmere ich mich mit einigen anderen Freiwilligen um unsere Instagram-Seite „engagiert_dabei“, um unseren Blog https://www.engagiert-dabei.de/blog/ und um unseren Podcast „Raus ins Leben“. Wenn ihr Lust habt, dann schaut doch mal vorbei.

Bis dahin viele Grüße

Sophie Hammer                             

So sind wir ins FSJ gestartet!

Die Mediengruppe der Seminargruppe 2 hat ihre ersten Eindrücke des Freiwilligen Soziale Jahres zusammengetragen. Wie die Teilnehmer*innen ihren Eröffnungstag und ihre erste Seminarwoche erlebt haben ist in den folgenden zwei wunderschön gestalteten Berichten zu lesen.

Klickt einfach auf die nachfolgenden Links!

Eröffnungstag FSJ Seminargruppe 2

1. Seminarwoche FSJ Seminargruppe 2 

       

 

Mensch für Mensch

„Einem Menschen zu helfen mag nicht die ganze Welt verändern,
aber es kann die Welt für diesen einen Menschen verändern.“
(unbekannt)

Getreu diesem Motto haben die Freiwilligendienstleistenden des Bereiches „Mensch für Mensch“ der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH die DOMUS Rumänienhilfe bei ihrer Weihnachtspakete-Aktion unterstützt.

Wie kommen denn aber FSJ’ler, BFD’ler oder FdaG’ler zu oder nach Rumänien?

Das ganze fand in der ersten Seminarwoche der Jugendlichen im Freiwilligen Sozialen Jahr des aktuellen Durchgangs seinen Anfang. In einer Seminargruppe wurde die Idee geboren, bedürftige Menschen mit einer Weihnachtsgeschenke-Aktion zu unterstützen. Was lag da näher, als Kontakt nach Seelitz aufzunehmen und die dortige Kirchgemeinde bei ihrer Weihnachtspakete-Aktion der Rumänienhilfe für bedürftige Menschen zu unterstützen? Der Kontakt wurde geknüpft, die Information zur Pakete-Aktion an alle Jugendlichen im Freiwilligen Sozialen Jahr sowie die Teilnehmer*innen im Bundesfreiwilligendienst und im Freiwilligendienst aller Generationen gestreut und los ging es mit der Pakete-Packerei!

Aufgrund der aktuellen Lage musste die Paketabgabe beim Freiwilligendienstebüro etwas anders organisiert werden. Einige Teilnehmer*innen gaben ihre Pakete persönlich ab, andere schickten sie per Post und für andere wurde ein Abholservice von den Mitarbeiterinnen des Bereiches „Mensch für Mensch“ eingerichtet.

Viele Pakete kamen so zusammen. Zum Übergabetermin an den Bürgermeister von Seelitz Herrn Oertel am 29.11.2021 nahm die aktuelle FSJ’lerin der Kindertagesstätte Glücksboten der Sozialservice Rochlitz gGmbH gemeinsam mit Kindern der Einrichtung und der Leiterin Kathleen Müller teil. Nicht einfach mal so, denn die Mitarbeiter*innen und Familien der Kinder aus der Kindertagesstätte haben ebenso fleißig Weihnachtspakete gepackt. So konnten die Mitarbeiterinnen des Bereiches „Mensch für Mensch“ gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte Glücksboten, ihrer Leiterin und ihrer FSJ’lerin, als Stellvertreterin für alle engagierten Freiwilligendienstleistenden, 41 Pakete übergeben und gemeinsam in den großen Anhänger verladen.

    

Wir hoffen, dass alle Pakete gut ankommen und für bedürftige Menschen in Rumänien, egal ob Kinder, Erwachsene oder Familien, die nicht viel zum Leben haben, eine Weihnachtsfreude bringen.

Vielen Dank an alle die diese Aktion mit unterstützt haben!

Das Team vom Bereich „Mensch für Mensch“

 

„Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ (Lao Tze)

…und über ihre ersten Schritte berichtet Anna in ihrem Rückblick auf den Eröffnungstag und die erste Seminarwoche im FSJ.

Den ersten Schritt sind wir Freiwilligen schon gegangen, denn dieser beinhaltete die Entscheidung „Ja, ich möchte einen Freiwilligendienst machen.“ Verbunden damit war die Frage, wo man seinen Freiwilligendienst antreten, Menschen helfen und MitarbeiterInnen unterstützen möchte. Die letzten Reisevorbereitungen wurden getroffen, und dann war es soweit: Einander unbekannt und voller Vorfreude, was uns erwarten wird, trafen wir beim Eröffnungstag am 1. September 2021 in Döbeln aufeinander. Die Pädagogen des Bereichs „Mensch für Mensch“ aus Rochlitz hießen uns Herzlich Willkommen und wir bekamen einen ersten Eindruck von dem, was uns in „unserem“ Jahr erwarten wird. Bereits beim Mittagsimbiss hatte man sich in kleinen Gruppen zusammengefunden, in denen man sich über die verschiedensten Einsatzstellen und -orte austauschte. Am Ende des Tages verabschiedeten wir uns, mit der Vorfreude auf den ersten Arbeitstag und die erste gemeinsame Seminarwoche Ende September.

Die Tage bis dahin vergingen wie im Flug und schon trafen wir uns am Chemnitzer Hauptbahnhof wieder. Mit dem Bus fuhren wir gemeinsam zur Jugendherberge in Hormersdorf. Dort verbrachten wir eine Woche, die gefüllt war mit Kursen zu Grundkrankenpflege und Pädagogik, Vorträgen zu Aufsichtspflicht und Arbeitsrecht, einer Hygieneschulung, sowie einer Schatzsuche, einem Film- und Spieleabend und letztendlich der Zukunftswerkstatt, in der wir selbst kreativ wurden und gemeinsam unsere nächsten Seminare gestalten konnten. Alles in allem haben wir uns in unserer Seminargruppe alle gut verstanden und freuten uns auf das nächste Seminar.

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ So lauten die weisen Worte Franz Kafkas.

Einige Schritte gehen wir als Seminargruppe gemeinsam, andere geht jeder für sich in seiner Einsatzstelle. Ob im Kindergarten, im Pflegeheim oder auf verschiedenen Stationen im Krankenhaus – in der Einsatzstellenreflexion wurde deutlich, dass jeder Freiwillige gebraucht wird, egal welcher Tätigkeit er nachgeht und welche Aufgaben er übernimmt.

Anna aus der Seminargruppe 3

 

Schule macht Betrieb 2021

Wie in den vergangenen Jahren präsentierte sich der Bereich „Mensch für Mensch“ auf der Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ zu allen drei Terminen in Freiberg, Döbeln und Mittweida im September und Oktober 2021 und informierte junge Menschen zum Freiwilligen Sozialen Jahr.

Der Bereich der Ausbildung der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH sowie das Altenpflegeheim Schweikershain waren an vereinzelten Terminen mit dabei und informierten über die Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Häusern.

                                                                                     Es entstanden viele interessante Gespräche und einigen jungen Menschen eröffnete sich ein völlig neuer Horizont. Das FSJ ist noch nicht bei allen Jugendlichen bekannt oder manche Fehlinformationen machen dieses freiwillige Jahr zunächst uninteressant.

Wer sich auch gern zum FSJ beraten lassen will, kann dies jederzeit bei den Mitarbeiterinnen des Bereiches „Mensch für Mensch“ tun oder sich die Termine für „Schule macht Betrieb“ 2022 bereits vormerken.

Wir werden mit dabei sein!

                                     

 

„Machen ist wie wollen – nur krasser!“

85 junge Menschen stellen sich dieses Jahr den Herausforderungen eines Freiwilligen Sozialen Jahres.

Am 01. und 02.09.2021 haben wir den 15. FSJ-Durchgang der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH feierlich und herzlich im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen in Döbeln und Rochlitz begrüßen dürfen.

                

 

Erste Grundlagen für die Praxis in den Einsatzstellen hat das Freiwilligendienste-Team im Rahmen der Eröffnungstage und der ersten Seminarwoche im September vermittelt.

Ausgestattet mit Grundwissen in Pflege, Betreuung und Pädagogik warten auf die jungen Menschen nun vielfältige Eindrücke, wertvolle Erfahrungen sowie schöne aber auch bewegende Erlebnisse in den unterschiedlichsten Einsatzstellen sachsenweit.

Für die Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen beginnt nun wieder eine herausfordernde Zeit. Haben sie sich doch gerade erst von den Freiwilligen des Vorjahres verabschiedet…heißt es jetzt von vorne beginnen. Kennenlernen, einarbeiten, an die Hand nehmen, junge Menschen begeistern für den eigenen Beruf mit all seinen Facetten. Freiwilligendienste sind im sozialen Bereich nicht wegzudenken, auch wenn die Anfangszeit oft Mühe und Kraft kostet, lohnt es sich! Jeder leistet seinen Beitrag zum großen Ganzen.

               

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
werden das Angesicht der Erde verändern!“
-afrikanisches Sprichwort-